zwischengerufen

In der schwäbischen Kleinstadt, in der ich nun mehr schon zwei Monate wohne, da fehlen mir oft die Worte und noch öfters die Ruhe, um die Sätze, die ich dann doch finde zu Papier zu bringen, was ein wenig blöd ist, denn deswegen bin ich eigentlich hier. Ein wenig zumindest und irgendwann ein wenig mehr. Es gibt einen Text über das Reisen der anderen, es gibt einen über ein Dach, es gibt einen über acht alte Frauen die alle Bitter Lemon trinken, sie alle liegen hier, sie alle sind bald fertig, aber noch nicht ganz. Ich wollte nur kurz verlautbaren, so dazwischen, zwischen den  Monaten, den Ankünften und Abschieden, den sonnigen Tagen und dem Schnee, dem Glauben, hier ein wenig angekommen zu sein und dem Wissen, dass das noch lange dauern wird, ich wollte da nur kurz sagen, man kann mich auch hier finden. Manchmal ein wenig öfters, weil gerade die Sätze immer noch leichter gefunden werden als die Zusammenhänge derer:

https://twitter.com/statthandfuss

und man darf mir da folgen und man auch sicher sein, dass hier bald wieder etwas neues steht. In der Zwischenzeit: esst Lebkuchen, trinkt Glühwein, freut euch über den ersten Schnee und schaut euch dieses Video an, dass Anna und Ryan udn Klemens und ich einmal drehten, da war es noch nicht mal richtig Sommer und wir waren ziemlich froh.

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