Do you like the winter?

Zu guter Letzt hast du meine Stirn geküsst. Deine Hand lag in meinem Nacken, deine Füße standen gerade nebeneinander und ich bewegte mich nicht. Ich dachte, vielleicht wirst du ein Geist, wenn ich es mir nur lang genug wünsche. Ich dachte, vielleicht kommst du mit mir, wenn ich nichts mehr sage. Ich dachte, vielleicht ist das alles nicht wahr, außer dieser Kuss, der in diesem Augenblick bereits einen Moment zu lange dauerte. I did not want to leave you, wollte ich dich wissen lassen, aber da warst du bereits weit weg, am anderen Ende des Zimmers, hinter all diesen Menschen mit all diesen Koffern und all diesen Geschichten, die nie die unseren waren. Ich wollte dich fragen: Do you like the winter? Is this your favourite day of the week? Where did you hide your childhood dreams? When will you be mine? Meine Wangen glühten und meine Hände waren zu Fäusten zusammengewachsen, meine Nägel hatten Täler in die Haut gerissen und ich schwieg dir entgegen, ich schwieg genug für drei Leben. Meine Erinnerung setzt erst wieder ein, als vor meinem Fenster eine Wolke wohnte, die so weiß war, wie das Laken in deinem Bett, das in meiner Erinnerung nach Rosmarin roch, ich weiß auch nicht wieso.

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